Teufelchen Waldhotel Alte Hölle Inh. G. Schmitz-Bienek
14827 Wiesenburg
OT Reetzerhütten
Tel. 033849-7979
Fax 033849-79755
E-Mail: alte-hoelle@t-online.de
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Aus der Geschichte der Alten Hölle

Leseprobe 1 - Leseprobe 2 - Leseprobe Teil 3: Die alte Hölle nach 1945

Aus dem Forsthaus entstand in den siebziger Jahren ein Ferienheim. Doch dieses Heim war nicht von Dauer. In der Umgebung fehlte das Wasser und das gefiel den Kindern nicht so recht. Da übernahm ein gute betuchtes Ministerium (IWT Berlin) das Objekt. Nun wurde ein Bettenhaus errichtet, die Scheune wurde zu einem Saal ausgebaut und das Forsthaus für die Gastronomie hergerichtet. Zu DDR - Zeiten erholten sich hier in der schönen Natur Parteifunktionäre und Stasi - Aktivisten von ihrer Arbeit. Der Bevölkerung war der Zutritt verwehrt. Nur am Bau des Bettenhauses waren Einheimische beteiligt und verdienten sich gutes Geld dazu, denn das Ministerium zahlte nicht schlecht. So drangen immer wieder einzelne Gerüchte über die Ausstattung der Zimmer und Bäder an die Außenwelt.

Erinnerungen von Klaus-Peter Klenke, Inhaber der Kerzenfabrik Buchal -Kerzen Reetzerhütten

Alte Hölle wurde durch die Brandenburgische Landes- und Vermögensgesellschaft nach dem Krieg enteignet und der Gemeinde Reetzerhütten übertragen. Die Gemeinde hat im Objekt dann Wohnungen vermietet. Gewohnt haben dort unter anderem die Familie Günter Köhler, Familie Kuhlmann und Familie Knorre. Weiterhin im Forsthaus Förster Liebenow. Da das Objekt doch etwas abseits liegt, sind die Leute im Laufe Jahre ausgezogen und haben sich nach Eigenheimen umgesehen. Anschließend hat die Gemeinde das Objekt an die VEB Drahtzieherei Wiesenburg verkauft. Diese wollten ein Ferienlager und Erholungsobjekt daraus machen, dazu ist es aber irgendwie nicht gekommen und das Objekt stand einige Jahre leer. In den Siebziger Jahren stellte man plötzlich rege Bautätigkeiten einer Berliner Firma fest. Das Bettenhaus wurde gebaut, der Küchentrakt und das Objekt in NAW Leistungen umgebaut, mit Hilfe der Reetzerhüttener Bürger. Nach mehreren Jahren hat sich herausgestellt, dass das Ministerium für Staatssicherheit das Objekt als Erholungsheim für seine technischen Angestellten nutzte. In dieser Zeit ist auch der Swimmingpool entstanden. Als im Dezember 1989 die Stasi aufgelöst wurde, stellte die Gemeinde einen Antrag auf Rücküberführung des Objektes. Den Zuschlag erhielt allerdings der Landkreis Potsdam-Mittelmark. Das Objekt wurde dann direkt vom Landkreis als Ausflugslokal und Hotel unter Leitung von Evelyne Vogel (derzeit tätig in der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark, Fachdienst für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Regionalentwicklung Fachdienstleiterin) genutzt. In diesem Zuge wurde auch die Zufahrtsstraße asphaltiert. Seit November 1990 ist Grazyna Schmitz-Bienek Inhaberin des Waldhotels.

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